Dear Friends!
Jaaa, es ist 4:41 bei euch, und ich sitze hier mit einer Packung Oreos auf der der Couch in MilkyWay[1] während das Haus wie durch ein Wunder leer ist. Aber jetzt mal dazu wie alles kam:
Mittwochmorgen, 4 Uhr. Aufstehen, zwei Bananen, Abfahrt gen Frankfurter Flughafen. Papa fragt mich zu welchem Terminal wir müssen. Keine Ahnung? Nach kurzer Unterredung wurde beschlossen, dass Aufregen sich nicht rentiert und mal probeweise in T1 gefahren, wo mir zwei nette Arbeiter sagen konnten, dass wir hier falsch sind (T2). Cool! Erste Herausforderungen dann auch beim Einchecken, aber egal, immerhin war Helga (Gitarre) noch mit am Start =). Gechillt durch den Sicherheitscheck. Es piept, natürlich. Sprengstoffprobe meines Handgepäcks. Is aber nix explodiert, also weiter zum Warteraum. Da standen so coole Liegen, die sagten förmlich „Widerstand ist zwecklos“, also erstmal hinlegen. Der Raum wurde immer leerer. Irgendwann lag nur noch ein Mädel (die aufm Bild) neben mir.
„Müssen wir nicht boarden gehen? Ich fliege zum 1. Mal, aber die sind schon alle weg“
„Äh wieso? Ist doch noch Zeit? Da kommen immer so Lautsprecherdurchsagen „Letzter Aufruf zum Boarden blabla“
“ „Auf der Karte steht aber 6:55 angestrichen, und es ist schon später“.
Das klang überzeugend. Wir waren dann auch die Letzten =). Die „meine Gitarre geht nirgends ohne mich hin“ Attitüde bringe ich schon ganz gut. Auf dem Foto sind wir immer noch glücklich vereint. Im Flieger bekomme ich auf das simple Nachfragen „La Guitarra?“ eine komplexe spanische Antwort. Der leiste ich dann direkt Folge leiste (haha) naja zumindest habe ich gemacht was ich verstanden habe.
Im Flieger sollten Reihen 1-15 vorne, 16-30 hinten einsteigen. Ich also mit 17H hinten. Auf dem Gang hält eine Frau den noch mäßigen Gegenverkehr auf, falsch eingestiegen drängelt sie sich mir entgegen, und ich denke mir nur „Na so schwer wars doch nicht“. Bis ich an meiner Reihe 17 angekommen bin zumindest. Da gibt’s nämlich nur A-F. Mein Platz fehlt! Und jetzt bin ich es, die den jetzt regen Gegenverkehr aufhält um zu 25F zu kommen. Verguggt. Danke Gott für diese Lehre![2] Mittlerweile präsentiert da vorne eine Frau die neueste Sommermode, gelbe Westen mit roten Accessoires. Passt ja zur spanischen Fluggesellschaft. Und ich schreibe mal meinen ersten Eintrag.
Umsteigen in Madrid, das sportliche Workout für heute: 35min. Zeit und gefühlte 3km zu bewältigen. Dafür versucht diesmal noch nicht mal jemand, Helga in den Frachtraum zu bringen.
Erste Enttäuschung im Flieger – kein TV! Was ein Verlust! Andere Beobachtungen – die Frau die die Sicherheitssachen demonstrieren soll ist diesmal interessanter. Startet nicht ganz souverän und flüchtet dann nach kurzer Zeit einfach und überlässt uns unserem Schicksal statt ihr Programm zu beenden.
Milwaukee, 9 h Flug vergingen wie im … Bahnhof. Was das Schild soll, sort it out. Tolle Bildergeschichte Haha. Abbey und ihre Mum haben mich direkt gefunden und zu einer 2h Fahrt nach MI mitgenommen. Da ich Fahrenheit nicht verstehe mache ich mal die Abstufung von Kalt – Warm – Heiß – Ventilator. Es war eindeutig Ventilatorwetter.
Landschaftlich siehts aus wie um Giessen, bis auf dass die LKWs aussehen wie Hängebrücken weil in der Mitte die Reifen fehlen und alles ein bissi größer ist und die Autos laangsamer.
So sieht MI aus, aber habs bisher nur ausm Auto gesehen, Gottingers wohnen North Downtown.
Finally arrived. Im Haus begrüßen uns zwei Jungs, keiner davon gehört biologisch zur Familie, aber das scheint hier normal. Immer jemand da. Treffsicher gibts erstmal mein Lieblingsessen: Spaghetti! Den Fernseher suche ich noch, vergeblich. =)=)=) Nach dem Essen geht’s zu Alterra, der wichtigste Laden hier – Kaffee! Sowas wie Coffeebay, nur dass der Chai hier einfach viel besser ist, sorry! Über Kaffee kann ich aber noch nix sagen. Und ja Leute, auch wenn ihrs vielleicht nicht glauben könnt, das ist jetzt gerade Abbey‘s und mein Zimmer! Das Foto ist vom Türrahmen aus aufgenommen, unter dem Fenster ist meine Liege, links oben Abbey‘s Bett, darunter ein Schreibtisch, and basically that‘s it! Heiß und laut, denn die Ventilatoren haben schon so ihre Jahre aufm Buckel. Die erste Nacht hab ich dann auch nur so 3-4 h geschlafen habe. Hoffe wirklich dass das jetzt besser wird, müde genug wäre ich.
Ich wünsch euch einen Superstart ins Wochenende, während bei euch die ersten aufstehen, 6 Uhr, gehe ich jetzt mal gen Bett, hoffentlich klappts heute Nacht mit dem Pennen. Die Familie is super, echt witzig! Gary – das ist nur sein Aminame (er ist Chinese der mal für ein Jahr mit hier gewohnt hat) ist auch grad da und dann noch Laura, Eric, Silas, Esther, Lydia und Abbey. 8 Leute verteilt auf 4 Zimmer.